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08.06.2017

MemoreBox - Videospiele mal anders

Präsentation im Altenzentrum Kasinostraße

Selina Pötzl von RetroBrain stellt die MemoreBox vor

Lucian Stein will Kegeln

... und meldet sich per Handzeichen an

Auch für kleine Menschen machbar

Alle Neune!

Anna Noeckel fährt Motorrad

Am letzten Dienstag wurde die MemoreBox vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Videospiel-Plattform mit Spielen, die die Koordination, das Multitasking, Reaktionsvermögen und auch die körperliche Beweglichkeit stärken. Fast 20 Besucher waren da und auch aus dem Altenzentrum Cronenberg waren Interessierte dabei.

Die Firma RetroBrain, die in Hamburg vor gut 3 Jahren gegründet wurde, stellt seit einem ¾ Jahr das Programm auf den Markt und hat gute Erfolge erzielt.

Angeschlossen wird die Box an einem Fernseher und leicht zu bedienen ist sie auch. Es gibt nur "an" oder "aus" - da kann nicht viel schiefgehen, selbst wenn technisch unversierte Menschen sich an die Installation der Box begeben wollen.

Es stehen verschiedene Spiele zur Verfügung: Kegeln, Briefträger, Tischtennis oder Motorradfahren. Gesteuert werden die Spiele ausschließlich über Körperbewegungen, die von einer Spezialkamera aufgenommen werden. Dadurch kann auf jeden Spieler ganz individuell nach seinen Fähigkeiten eingegangen werden. Beim virtuellen Kegeln ist eine leichte Arm- und Körperbewegung notwendig, damit die Kugel auch schon ins Rollen kommt. Alle Spiele lassen sich sowohl im Stehen als auch im Sitzen bzw. im Rollstuhl spielen.

Natürlich musste bei der Präsentation auch getestet werden, ob die MemeoreBox wirklich das hält, was sie verspricht. Und wie es bei solchen Veranstaltungen ist, hatte Selina Pötzl von RetroBrain gute Mühe Freiwillige zu finden. Doch dann hat es doch geklappt und einige Mutige fanden sich ein zum Kegeln, Motorrad fahren, Tischtennis spielen und als Briefträger Fahrrad zu fahren und dabei Briefe zu verteilen. Im Gegensatz zu Wii-Station haben die Spielenden kein Steuerungsgerät in der Hand. Sie können völlig frei agieren und werden nicht abgelenkt. Ein virtueller Moderator (Paul) führt durch die Spiele und erläutert sie.

Beim Motorrad fahren lenkt man durch Verlagerung des Gewichts das Motorrad. Es wird - wenn ohne Fehler gefahren wird - immer schneller, Hindernisse stellen sich in den Weg, es kann getankt werden, um noch schneller zu werden und obendrein werden auch noch Quizfragen gestellt. Ganz schön heftig, doch konnten sich alle überzeugen, dass wirklich jeder diesen Anforderungen gewachsen ist. Die Spiele sind dermaßen programmiert, dass die Fähigkeiten eines jeden Spielers genau gecheckt werden und niemand ins Hintertreffen gerät.

Applaus gibt es für alle!

Mehr zur MemoreBox: www.retrobrain.de

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