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23.01.2018

Patientenkoffer der Diakonischen Altenhilfe - eine große Unterstützung

Krankenhausaufenthalt: Wir wollen die Würde des Menschen achten – private Dokumente, wie der Arztbrief, Entlassungsschreiben aus dem Krankenhaus, Tabletten und andere kleinere Gegenstände bilden ein Sammelsurium, das von A nach B geschafft wird. Dabei können Dinge verloren gehen, wenn die Achtsamkeit auch noch so groß ist. Allein die Versicherungskarte – was wirklich ärgerlich ist – kann auf dem Weg zum oder vom Krankenhaus verschwinden. Gerade bei älteren Menschen ist ein solcher Verlust mit Aufregung verbunden. Um hier Abhilfe zu leisten, hat die Diakonische Altenhilfe Wuppertal gGmbH einen Koffer entwickelt und produzieren lassen. Die Idee dazu hatte das Qualitätsmanagement der Altenhilfe, Donate Degenhardt. Sie fährt derzeit in die Wuppertaler Krankenhäuser und stellt den Patientenkoffer vor. „Ich erfahre eine große positive Resonanz. Die Idee kommt wirklich gut an, ist für alle Beteiligten höchst praktikabel.“ erzählt Donate Degenhardt.

Dabei handelt es sich um ein A4-großes Köfferchen, in dem alle wichtigen Unterlagen vor- und nach einem Krankenhausaufenthalt Platz haben. Der Koffer ist ausgestattet mit Fächern für die Krankenversicherungskarte und bietet Platz für z.B. Tabletten, die der Patient nach der Entlassung aus dem Krankenhaus einnehmen muss. Oder auch für andere Kleinigkeiten, wie Schmuckstücke. Alle persönlichen Dokumente und der „Kleinkram“, der eben mit muss, finden Platz. Damit verringert sich die Gefahr, dass persönliche Dinge auf den Wegen zwischen Altenheimen/Zuhause und Krankenhaus verloren gehen könnten.

Dazu kommt die phantastische Farbe: Magenta-Rot fällt einfach auf. Wir stellen derzeit unseren Koffer in allen Krankenhäusern vor und alle, wirklich alle! sind begeistert.
Bei der Entwicklung der Patientenkoffer haben wir auf ein Höchstmaß an Praktikabilität geachtet. Er ist gut zu reinigen und kann desinfiziert werden. Er ist leicht, lässt sich einfach öffnen und schließen und hat einen praktischen Tragegriff. Der Koffer ist fertig bedruckt mit der Adresse des jeweiligen Hauses der Diakonischen Altenhilfe Wuppertal. Aus stabilem Material haben wir für jede unserer Einrichtungen eine Anzahl Koffer fertigen lassen. Zugegeben, das war nicht ganz billig – aber es ist eine lohnende Investition und kann viel Ärger und Sorge bei den Patienten – unseren Kunden – und deren Angehörige verhindern.

Nachdem in der Theorie sämtliche Szenarien durchgespielt wurden, hat sich die Geschäftsführung der Diakonischen Altenhilfe Wuppertal gGmbH, Christine Vieweg und Cornelia-Maria Schott, dazu entschlossen, den Patientenkoffer zu realisieren und produzieren zu lassen. Bereits jetzt können wir sehen, dass alle Beteiligten, Mitarbeitende der Pflege als auch Angehörige und letzthin auch die betroffenen älteren Menschen selbst, ein gutes Quantum an Qualität dazu bekommen haben. Gerade in Krisenzeiten – und die hat ein Mensch, wenn er ins Krankenhaus muss oder gerade wieder zurück kommt – ist der Patientenkoffer der Diakonischen Altenhilfe Wuppertal eine willkommene Unterstützung.

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung:
Donate Degenhardt
Qualitätsmanagement der Diakonischen Altenhilfe Wuppertal gGmbH
Telefon 0202 97 444 115
Email: ddegenhardt(at)diakonie-wuppertal.de

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