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Service-Hotline: 0202 97444 0

Gesundheitliche Versorgungsplanung (GVP)

– gem. § 132g SGB V –

Ein kostenloses Beratungsangebot für Kunden und Angehörige.

Download Flyer

Was ist eine gesundheitliche Versorgungsplanung?
 

  • Eine individuelle Planung, die sicherstellt, dass Ihre Wünsche und Bedürfnisse zu medizinischer und pflegerischer Versorgung rechtssicher festgehalten werden.
     
  • Das Angebot ist für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen kostenlos.
     
  • Die Beratung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Ärzteteam, der Pflege und den Angehörigen.
     
  • Die GVP ist auch ein Angebot an Bevollmächtige oder Betreuer für den Fall, dass der Betroffene nicht mehr einwilligungsfähig ist.

 

    Mögliche Inhalte der Beratung
     

    Ihre Wünsche zu medizinischen und pflegerischen Behandlungen:

    • Wie möchte ich versorgt werden, wenn ich mich nicht mehr äußern kann?
    • Welche Ängste und Hoffnungen habe ich?
    • Was bedeutet Lebensqualität für mich?
    • Welche Behandlungen möchte ich und welche Behandlungen möchte ich nicht?
      - Wiederbelebung
      - Beatmung / Langzeitbeatmung
      - Künstliche Ernährung
      - Dialyse


    Was sonst noch besprochen werden kann:

    • Meine Wertvorstellungen
    • Was bedeutet Religion oder Spiritualität für mich?
    • Persönliche Versorgungswünsche
    • Schmerztherapie
    • Möglichkeiten der Sterbebegleitung
    • Organspende
    • Beerdigung

    Vorteile für Kunden und Angehörige:
     

    • Klarheit über Behandlungsziele und Vorgehen im Notfall
    • Frühzeitige Berücksichtigung individueller Wünsche
    • Unterstützung und Begleitung bei Entscheidungsprozessen
    • Bessere Abstimmung zwischen Rettungsdienst, Ärzten, Pflege und Angehörigen
    • Transparente Entscheidungen auch in Krisenphasen
    • Die Beratung kann jederzeit pausiert oder beendet werden.
    • Auf Wunsch können Ihre Vertrauenspersonen Sie bei den Gesprächen begleiten.

     

    Wie können die Beratungsinhalte festgehalten werden?
     

    • Patientenverfügung mit einem Notfallplan bei Einwilligungsfähigkeit
    • Ermittlung des mutmaßlichen Willens mit einem Notfallplan bei Einwilligungsunfähigkeit


    Erstellung weiterer Vorsorgedokumente:
     

    • Vollmacht
    • Überprüfung und Aktualisierung vorhandener Unterlagen
       

    Vorsorge-Puzzle

      Hinweise für Angehörige:
       

      • Sie sind die »vertretende Stimme« Ihres Angehörigen
      • Bringen Sie gerne vorhandene Dokumente wie eine Vollmacht, Patientenverfügung, Notfallplan etc. mit.
      • Überlegen Sie vorab: Hat ihr Angehöriger über Wünsche zu Notfallmaßnahmen, palliativmedizinischer Versorgung oder Lebensqualität gesprochen?
      • Teilen Sie gerne Ihre Beobachtungen und Fragen mit uns.


      Was muss ich tun, wenn ich eine unverbindliche Beratung in Anspruch nehmen möchte?

      Kunden der Diakonischen Altenhilfe Wuppertal und ihre Angehörigen können sich bei Interesse an die Leitungen oder an die Mitarbeitenden auf dem Wohnbereich wenden. Diese leiten Ihr Anliegen an uns weiter und stellen den Kontakt her. Gerne können Sie sich auch direkt mit uns in Verbindung setzen.

       

      Lisa Kunze

      Beraterin gesundheitliche Versorgungsplanung
      gemäß § 132g SGB V
      Palliative Care Fachkraft • Ethikberaterin (AEM)
      Gesundheits- und Krankenpflegerin

      Mobil: 0157 806 912 26
      gvp(at)diakonie-wuppertal.de



      Jana Baumgärtner

      Beraterin gesundheitliche Versorgungsplanung
      gemäß § 132g SGB V
      Soziale Arbeit B.A. • Ethikberaterin (AEM)
      Heilerziehungspflegerin

      Mobil: 0157 . 859 096 70 
      gvp(at)diakonie-wuppertal.de



      GVP · Gesundheitliche Versorgungsplanung

      Stollenstraße 2- 6 · 42277 Wuppertal

        Ihre Ansprechpartnerinnen

        Sie haben weitere Fragen? Oder möchten Sie gerne einen Beratungstermin vereinbaren? Rufen Sie uns einfach an.